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Die bekannte Fransenfledermaus Wochenstube hinter der Wandverschalung dieser Scheune bildete den Ausgangspunkt für die Telemetrie-Aktion. Hier wurden insgesamt drei Tiere mit nur knapp 0.8 Gramm schweren Telemetrie-Sendern ausgerüstet.
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Trotz des Signals der Sender war es
vielfach äusserst schwierig, die genaue Lage der neuen Quartiere zu
orten. In diesem Gebäude halten sich die Tiere tagsüber in einer Spalte
zwischen Hausmauer und Verputz auf, welche nur vom Innern der Scheune,
die als Materallager dient, zugänglich ist. Die Einflüge sind durch
Kreise markiert..
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Zwei der besenderten Tiere jagten hauptsächlich an der Schliffenhalde in Thayngen, etwa zwei Kilometer südöstlich von Barzheim. Ein Teil dieses Hanges mit gestuftem Waldrand, vielen Hecken und Obstbäumen liegt aufgrund seines hohen ökologischen Wertes bereits unter Naturschutz. |
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Bisher in unserer
Region eher als typisches Langohrquartier bekannt: Ein Quartier in einer
Balkenkehle mit bis zu 15 Tieren. Da Fransenfledermäuse erst bei
absoluter Dunkelheit ausfliegen und im Innern der Scheune auch tagsüber
nicht viel Licht vorhanden ist, mussten wir jeweils eine
Infrarot-Videokamera aufstellen, um die Tiere ungestört beobachten zu
können. |
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Die Fransenfledermaus gehört mit einem Gewicht von 7-9 Gramm und einer Flügelspannweite von etwa 25 cm zu den mittelgrossen Fledermausarten. Hier ein Tier, das mit einem Japannetz vor dem Quartier abgefangen wurde. |
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