(wf) Unserer Fledermausgruppe kam
kürzlich eine besondere Spende zugute: ein hochwertiges
Zeiss-Mikroskop mit hoher Vergrösserung und zahlreichem Zubehör.
Dieses Mikroskop wird es uns ermöglichen, Haaranalysen aus
Fledermauskot durchzuführen und auf diese Weise Fledermausgattungen
oder sogar Arten zu bestimmen, auch wenn diese im Quartier
jahreszeitlich bedingt oder aufgrund ihrer versteckten Lebensweise
gar nicht zu finden sind. Im praktischen Fledermausschutz stehen wir
immer wieder vor dem Problem, z.B. bei anstehenden Renovierungen von
Gebäuden mit Fledermausvorkommen eine fachliche Stellungnahme
abgeben zu müssen, ohne dass uns die nötige Zeit zu langfristigen
Untersuchungen bleibt. Oftmals werden dann aber nur Kotkrümel von
Fledermäusen gefunden und die genaue Deutung, welchen Quartiertyp,
welche Art und welche Schutzrelevanz wir vor uns haben, bleibt im
Dunkeln. Mit Hilfe des Mikroskopes können wir nach einer noch
erforderlichen Einarbeitungszeit durch Fachleute - künftig die im
Fledermauskot enthaltenen Haare analysieren und so deutlich mehr
über die Quartierbewohner lernen, als dies bisher möglich war. Damit
werden fachlich besser abgesicherte und damit auch zuverlässige
Stellungnahmen möglich, die dann direkt dem Fledermausschutz dienen.
Wir danken Herrn Johannes Klinke aus Wernigerrode herzlich für die
grosszügige Spende und der Heinz-Sielmann-Stiftung für die
freundliche Vermittlung!
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