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Petri Heil im Wald
Was uns bei den Fangaktionen ausser der erwünschten Mopsfledermäuse
sozusagen als Beifang sonst noch alles ins Netz ging: Grosse
Mausohren, Braune und Graue Langohren, Breitflügelfledermäuse,
Bechsteinfledermäuse, eine Zwergfledermaus, eine Fransenfledermaus,
ein Rotkehlchen, ein Waldkauz, ein Siebenschläfer und sogar ein
Wildhüter.
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Erwischt
und entwischt
Die erste Mopsfledermaus welche wir letztes Jahr erwischten hing
mit offenen Flügeln im Netz und machte keinen Wank. Sogleich dachten
wir, das arme Tier habe sich verletzt oder sei gar tot. Mit
vorsichtigem Griff wurde es aus dem Netz befreit worauf es mit
kräftigen Flügelschlägen eins, zwei entwischte.
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Emmentaler-Netze
Wenn Fledermäuse im Netz landen, versuchen insbesondere die grossen
Fledermausarten wie Mausohren und Breitflügelfledermäuse sich durchs
Netz durchzubeissen. Resultat: Alle beim Projekt eingesetzten Netze
sind nun komplett durchlöchert.
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Retter in
der Nacht
Es muss wohl Murphy's Law sein, wenn einem in der einzigen
Nacht, in der man alleine am telemetrieren ist, das Mobilityauto
stehen bleibt. Leere Batterie nachts um halb zwei mitten im Hallauer
Rebberg, kein Mensch weit und breit, das Handy, sonst immer dabei,
zuhause vergessen. In Hallau schläft schon alles, doch da: noch
Licht im Restaurant Gemeindehaus. Die Wirtsleute sind gerade am
Schliessen. Glück gehabt, der Wirt organisiert einen Helfer der sich
mit Überbrücken von Autobatterien bestens auskennt, und in kurzer
Zeit war das Pannenauto wieder startklar. Dem freundlichen
Wirteehepaar sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt!
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„Der Sekt
wird kaltgestellt"
So lautete der Betreff des Emails von Bettina Sättele als sie
bei einer Routinekontrolle die Mopsfledermauswochenstube in Weisweil
(D) fand: ca. 30 Tiere hinter einem Fensterladen. Weisweil befindet
sich ca. 400 m von der Schaffhauser Grenze entfernt. Und wie könnte
es anders sein, schrieb sie auch sogleich: der grosse Teil der
Fledermäuse fliegt nach dem Ausflug über die Grenze in die Schweiz
Richtung Osterfingen. Ende Juli trafen wir uns vor dem Quartier und
stiessen tatsächlich mit Sekt an. Den Mopsfledermäusen konnten wir
jedoch nicht mehr zuprosten, die waren zu diesem Zeitpunkt an einen
anderen unbekannten Ort umgezogen.
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Alles Gute
kommt von oben
Ziemlich erschrocken sind wir, als es auf dem Waldweg neben uns auf
einmal laut krachte. Da ist uns doch tatsächlich ein Siebenschläfer
mitsamt Ast vor die Füsse gefallen.
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