Mopsgeschichten ...

... Einige Anekdoten zum Anfangen von Mopsfledermäusen

Von Nicole Duvoisin 

 

Petri Heil im Wald


Was uns bei den Fangaktionen ausser der erwünschten Mopsfledermäuse sozusagen als Beifang sonst noch alles ins Netz ging: Grosse Mausohren, Braune und Graue Langohren, Breitflügelfledermäuse, Bechsteinfledermäuse, eine Zwergfledermaus, eine Fransenfledermaus, ein Rotkehlchen, ein Waldkauz, ein Siebenschläfer und sogar ein Wildhüter.

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Erwischt und entwischt


Die erste Mopsfledermaus welche wir letztes Jahr erwischten hing mit offenen Flügeln im Netz und machte keinen Wank. Sogleich dachten wir, das arme Tier habe sich verletzt oder sei gar tot. Mit vorsichtigem Griff wurde es aus dem Netz befreit worauf es mit kräftigen Flügelschlägen eins, zwei entwischte.

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Emmentaler-Netze


Wenn Fledermäuse im Netz landen, versuchen insbesondere die grossen Fledermausarten wie Mausohren und Breitflügelfledermäuse sich durchs Netz durchzubeissen. Resultat: Alle beim Projekt eingesetzten Netze sind nun komplett durchlöchert.

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Retter in der Nacht


Es muss wohl Murphy's Law sein, wenn einem in der einzigen Nacht, in der man alleine am telemetrieren ist, das Mobilityauto stehen bleibt. Leere Batterie nachts um halb zwei mitten im Hallauer Rebberg, kein Mensch weit und breit, das Handy, sonst immer dabei, zuhause vergessen. In Hallau schläft schon alles, doch da: noch Licht im Restaurant Gemeindehaus. Die Wirtsleute sind gerade am Schliessen. Glück gehabt, der Wirt organisiert einen Helfer der sich mit Überbrücken von Autobatterien bestens auskennt, und in kurzer Zeit war das Pannenauto wieder startklar. Dem freundlichen Wirteehepaar sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt!

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„Der Sekt wird kaltgestellt"


So lautete der Betreff des Emails von Bettina Sättele als sie bei einer Routinekontrolle die Mopsfledermauswochenstube in Weisweil (D) fand: ca. 30 Tiere hinter einem Fensterladen. Weisweil befindet sich ca. 400 m von der Schaffhauser Grenze entfernt. Und wie könnte es anders sein, schrieb sie auch sogleich: der grosse Teil der Fledermäuse fliegt nach dem Ausflug über die Grenze in die Schweiz Richtung Osterfingen. Ende Juli trafen wir uns vor dem Quartier und stiessen tatsächlich mit Sekt an. Den Mopsfledermäusen konnten wir jedoch nicht mehr zuprosten, die waren zu diesem Zeitpunkt an einen anderen unbekannten Ort umgezogen.

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Alles Gute kommt von oben


Ziemlich erschrocken sind wir, als es auf dem Waldweg neben uns auf einmal laut krachte. Da ist uns doch tatsächlich ein Siebenschläfer mitsamt Ast vor die Füsse gefallen.


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