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Mit
diesen vier neuen (oder nicht mehr ganz so neuen) Gesichtern im
Fledermausschutz möchten wir die schon vor einigen Ausgaben
begonnene Vorstellung der Fledermaus-Aktiven in unserer Region
abschließen -
vorerst, wie wir hoffen, denn es bleibt
noch genug zu tun für weitere InteressentInnen...
Jennifer
Warschun (Gottmadingen)
"Ich
bin Gärtnerin im Fachbereich Stauden und Kräuter und arbeite derzeit
in einer Gärtnerei in der Nähe von Singen. Vor zwei Jahren bin ich
nach Süddeutschland gezogen, um ein Praktikum beim BUND
Naturschutzzentrum westlicher Hegau zu absolvieren. Dieses ist für
seine Fledermausschutzarbeiten in der Region bekannt. Dort hatte ich
zum ersten Mal mit Fledermäusen zu tun. Bei der Pflege von
aufgefundenen Tieren, über den Versand von Sympathieartikeln bis hin
zur Öffentlichkeitsarbeit wuchs mein Interesse an Fledermäusen und
deren Schutzbedürftigkeit."
Cornelis Hemmer (Stockach)
"Dipl.-Geogr.
Cornelis Hemmer. Zivildienst im Naturschutz 1984 / 1985 auf Pellworm
(Schleswig-Holstein), Studium der Biologie, Soziologie und Geografie
in Bremen und in Trier, Ausbildung zum Landwirten
(Landwirtschaftskammer Hannover), zum Projektmanagement-Fachmann (GPM
/ RKW) und Naturpädagoge.
Seit Mai 2002 Leiter des Umwelt-Zentrums Stockach,
im Naturschutz ehrenamtlich seit 1981 und im Fledermausschutz seit
1991 tätig, für den Naturschutzbund Deutschland seit 1998
stellvertretender Sprecher der Nds. Landesfachgruppe
Fledermausschutz. Steckenpferd: Jagdverhalten und Sozialverhalten
der Fledermäuse; Lieblingsfledermaus: Teichfledermaus (Myotis
dasycneme)."
Klaus Heck (Konstanz)
"Eine
begeisterte "Fledermausfrau" aktivierte aus dem Naturschutzbund
(NABU) in Kassel (meinem damaligen Wohnort) und sonstigen
Interessierten eine zunächst zwanzigköpfige Fledermausgruppe und
veranlasste die Erstellung eines Fledermausgutachtens für die Stadt
Kassel durch einen niederländischen Fledermaus - Biologen. Ihm oblag
es auch, die Fledermausgruppe einzulernen.
Wie aber häufig festzustellen, lässt die Begeisterung Vieler im Lauf
der Zeit nach - so sind im Jahre 2000 nur noch 3 Aktive in Kassel
übrig geblieben. Ich bin einer davon.
Außer im NABU war ich in der Arbeitsgemeinschaft
Fledermäuse Hessen (AGFH) aktiv. Schwerpunktmäßig habe ich über
mehrere Jahre eine Mausohrwochenstube und drei Brückenquartiere des
Großen Mausohrs, die insbesondere als Männchen- und Paarungsquartier
dienten, betreut. Hinzu kamen Winterquartierkontrollen.
Mit dem berufsbedingten Umzug habe ich meine
Interessen nach Konstanz mit gebracht und versuche mich – leider im
Stadtgebiet von Konstanz noch ziemlich alleine – weiter in Sachen
Fledermausschutz. Erste neue Quartiere sind gefunden, die Ersten,
die Fledermäuse nicht leiden können auch."
Alexandra Sproll (Radolfzell)
"Wegen
meiner Diplomarbeit an der Vogelwarte bin ich 1998 nach Radolfzell
gekommen und es ging nicht lange, bis ich auch bei einer
Beringungsaktion bei den Fransenfledermäusen in Binningen teilnahm
und dort zum ersten Mal eine Fledermaus in die Hand nehmen konnte.
Das hat mich so begeistert, dass ich seit damals im Fledermausschutz
tätig bin. So bin ich bei den Winterquartierkontrollen,
Kirchenkartierungen in den Kreisen Konstanz und Tuttlingen, der
Versorgung von Pfleglingen und vielem mehr mit dabei.
In den letzten zwei Jahren arbeitete ich an der
Koordinationsstelle für Fledermausschutz Nordbaden am
Naturkundemuseum Karlsruhe als Volontärin. Dort war und bin ich für
die Datenbankverwaltung zuständig, darunter auch die Totfund- und
Kotprobensammlung. Letztes Jahr habe ich an der Akademie für Natur-
und Umweltschutz Baden-Württemberg das Seminar zum ehrenamtlichen
Sachverständigen in Fledermausfragen absolviert. Seit Mai wohne ich
wieder in Radolfzell und hoffe einiges für die kleinen
Nachtgespenster tut zu können."
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