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(hua) Nehmen wir die positive Nachricht vorweg: Dank der Unterstützung
durch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, jedoch auch
Dank der Unterstützung durch Sie, liebe Leserinnen und Leser, die an
unsere Projekte mit grösseren und kleineren Spenden einen
finanziellen Beitrag geleistet haben, können wir auf ein überaus
erfolgreiches Fledermausjahr 2002 zurückblicken. Ohne diese
Unterstützung wären wir im Fledermausschutz heute nicht in der Lage
mit Stolz zu sagen: Den Fledermäusen in unserer Region geht es im
Allgemeinen gut! Die Bestände vieler, teilweise stark bedrohter
Arten, haben sich stabilisiert oder sogar wieder leicht zugenommen.
Als bestes Beispiel dafür anzuführen ist das Grosse Mausohr, dessen
Wochenstuben Dank den Bemühungen des Fledermausschutzes in den
vergangenen Jahren trotz etlicher Renovationen erfolgreich erhalten
werden konnten.
Zu einem rechten Teil zu verdanken haben wir diesen Erfolg auch der
öffentlichen Hand, welche unsere Projekte mit erheblichen
finanziellen Zuschüssen unterstützt hat und auch heute noch
unterstützt. Seit vergangenem Jahr bekommen wir jedoch auf Schweizer
Seite klar zu spüren, dass der Stellenwert des Naturschutzes in
Zeiten zunehmender öffentlicher Finanzknappheit offenbar nach hinten
gerückt
ist. Dies hängt wahrscheinlich
auch damit zusammen, dass sich in der heutigen Zeit mit Anliegen für
Natur- und Umweltschutz weniger Wählerstimmen machen lassen als mit
Schlagworten wie "Sparmassnahmen" oder "Steuersenkungen".
Bereits dieses Jahr muss der Fledermausschutz im
Kanton Schaffhausen mit einem gegenüber den Vorjahren auf rund die
Hälfte reduzierten Budget zurechtkommen, und es ist zu befürchten,
dass dies erst die Spitze des Eisbergs ist. Mit der zunehmenden
Verknappung der ohnehin nicht üppigen finanziellen Mittel -
Fledermausschützer leben mit eng geschnalltem Gürtel - sind die
Errungenschaften der vergangen Jahre in Gefahr, ganz ohne Budget
wird es beispielsweise nicht mehr möglich sein, zeitintensive
Massnahmen wie Renovationsbegleitungen durchzuführen.
Sicherlich werden wir uns für die Zukunft Gedanken über eine
mögliche private Trägerschaft machen müssen, wie sie auf deutschem
Gebiet mit der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz
Baden-Württemberg e.V. übrigens schon längere Zeit existiert. - Mit
Ihrer Spende ermöglichen Sie uns schon jetzt die weitere
Finanzierung der Fledermaus-Region, sowie die Beschaffung von
Materialien, die wir für unsere Arbeit benötigen. - Vielen Dank!
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